Brecht-Oberschule

Bertolt-Brecht-Oberschule

Berlin-Spandau
Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe

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Podiumsdiskussion zu den Berliner Abgeordnetenhauswahlen 2011

Unsere inhaltlichen Schwerpunkte für diese Veranstaltung waren:
  1. Die Bildungs- und Schulpolitik
  2. Die Sozialpolitik
Alle  im Abgeordnetenhaus vertreten Parteien haben teilgenommen.
 SPD:                                  Daniel Buchholz, MdA, Direktkandidat in Spandau,
CDU:                                  Matthias Brauner, MdA
Grüne/Bündnis 90:          Tom Stöber, Direktkandidat in Spandau
Die Linke:                         Sebastian Schlüsselburg, Kand. Abgeordnetenhaus
FDP:                                   Mathia Specht-Habbel, bildungspolitische Sprecherin

 

Testwahlergebnis für die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin (an der Bertolt-Brecht-Oberschule - 31.08.11)

Am besten gefiel mir das Auftreten von:

О     Daniel Buchholz               34  13,7%

О     Matthias Brauner             31  12,5%

О     Tom Stöber                      80  32,3%

О     Sebastian Schlüsselburg 103 41,5%

О     Mathia Specht-Habbel         0      0%

Wenn heute Wahlen wären, gäbe ich meine Stimme der/den:

О    SPD             84  =  35,3%

О    CDU             41  =  17,3%

О    GRÜNE        79  =  33,2%

О    Linke           33  =  13,9%

О    FDP               1  =     0,4%

Schülerstimmen  zu der Podiumsdiskussion:

                                                           

Zuerst möchte ich auf die positiven Dinge eingehen: Sehr positiv war, dass es diesmal sehr viele Fragen gab, von Seitens der Schüler, zum Thema Bildungspolitik und auch zur Sozialpolitik. Alle Kandidaten waren sehr redegewannt und haben sich trotz des engen Zeitlimit gut argumentiert. Die CDU  wurde am Meisten befragt und hat darauf souverän reagiert. Besonders die Linke ist hervorgestochen, Herr Schlüsselburg  hat, wie ich finde, sehr gut argumentiert und die anderen Parteien herausgefordert mit dem was er sagte. Die Kandidaten der SPD und der Grüne waren eher etwas ruhiger, dennoch muss ich sagen, dass Herr Stöber (Grüne) immer genau geantwortet hat und immer Zeitgenau, da jede Partei ein Zeitlimit hatte.

Nun möchte ich auf die negativen Dinge eingehen: Die FDP hat es geschafft sich in ihren ersten 10 Sekunden unbeliebt zu machen, aufgrund eines Druckfehlers und auch sonst hat die Kandidatin eher desinteressiert gewirkt. Die Fragen die von uns Schülern gestellt wurden unter anderem auch von mir, wurden teilweise nicht oder nur mangelhaft beantwortet, z.B. das Thema Geld. Auch war merkwürdig, dass die Parteien  alle Schulen sanieren wollen und alles besser machen wollen, was durch Reformen nicht geklappt hat .Das größte Problem war allerdings: die Zeit. Viele Vertreter hatten nicht die Chance alle Fragen zu beantworten oder  ausführlich darauf einzugehen. Das Ende war auch sehr unruhig, da die Pause angefangen hat und die Mittelstufe sich etwas zu Essen kaufen wollte, während die Parteien gerade noch Werbung für  sich gemacht haben. Auch die versprochene  Diskussion  zwischen den Kandidaten der Parteien hat leider nicht stattgefunden.            Lucie Stötzer                  

 Die Diskussion an sich ist eine gute Idee, jedoch war die Umsetzung an sich nicht optimal. Wenn man so etwas plant muss man auch bedenken, dass man genügend Zeit einplant und sie auch nicht verschwendet. Das Problem lag nicht nur auf Seiten der Organisatoren, sondern auch auf Seiten der Parteienvertreter. Ihnen wurde gesagt, dass sie die Zeiten einhalten sollten, trotzdem taten sie es nicht. Was mir Persönlich gefehlt hat ist, dass das Publikum zu passiv blieb und nur Fragen stellen konnte.

 Die Kandidaten der Parteien sind einigen Fragen ausgewichen und haben sich nur die herausgepickt, die sie einfach beantworten konnten. Auffällig waren die gegenseitigen Anfeindungen, sie waren wie  Kleinkinder. Was ich auch sehr interessant fand war, dass die Vertreter der Parteien sehr unterschiedlichen Alters waren, wie zum Beispiel DIE LINKEN hatten einen sehr Jungen, temperamentvollen und emotionalen Kandidaten, der die CDU schlecht darzustellen versuchte. Oder Frau Specht-Habbel von der FDP die sehr desinteressiert wirkte und in einer eher abstoßenden Art und Weise auf uns herabgesehen hat. Die Informationen, die am Ende verteilt wurden hätten besser an einem extra Tisch vor den Ausgängen liegen können. Die Schüler hätten mehr Zeit bekommen müssen, damit sie noch Verständnisfragen hätten klären können. Was mir sehr gefehlt hat, waren die Wahlkampfsprogramme, damit wir uns besser mit den Parteien hätten vertraut machen können.        Anonym

Die fünf großen Parteien des Landes waren vertreten. Doch machte Mathia Specht-Habbel, Vertreterin der FDP, nicht den Eindruck, dass sie junge Schüler für ihre Partei gewinnen möchte.

Motivationslos und uninspiriert sprach sie, wobei ich mich wirklich fragte: „Versucht sie mir ernsthaft ihre Überzeugungen zu vermitteln ?“.

Sätze wie: „Ich bin hier nur eingesprungen, zu Spandau kann ich Ihnen nicht viel sagen“, rundete ihren schlichtweg schlechten Auftritt noch ab.

Ganz im Gegensatz dazu war der 28 jährige Sebastian Schlüsselburg wohl ein wenig zu emotional und impulsiv. Mit angeheizter Stimme und guten Argumenten griff er seine politischen Rivalen erbarmungslos an und konnte somit einen souveränen Eindruck vermitteln. Tom Stöber von den Grünen konnte mit seiner geübt lässigen Einstellung sofort die Menge der Schüler für sich einnehmen und mit seinen vermeintlich aufrichtigen und ehrlichen Aussagen bei vielen punkten. Doch auch wenn Herr Stöber zugibt: „ Wählt uns und ihr kriegt eure Schule saniert – so funktioniert das leider nicht !“, ist die Schule davon immer noch nicht schöner und andere Kandidaten machen sich wenigstens die Mühe mir Honig ums Maul zu schmieren. CDU Vertreter Matthias Brauner hatte zu Beginn großes Interesse daran seine vielen akademischen Leistungen aufzuzählen, doch machte er mit sachlich korrekten und gut ausgeführten Argumenten einen guten Eindruck.

Daniel Buchholz, Ex-BBO Schüler und Direktkandidat der SPD, konnte ebenfalls mit guten Ausführungen seinen Standpunkt verdeutlichen, verwies jedoch, in der schon sehr kurzen Redezeit, zu oft auf Wowereit und seine vergangene Bildungspolitik, ohne viel über zukünftigere Maßnahmen zu sprechen.         Andreas Aslanidis 

Nach meiner Meinung war die heutige Podiumsdiskussion im großen und ganzen sehr interessant. Die Vertreter der Partei haben soweit es geht versucht die Fragen zu beantworten, jedoch war die Zeit zu knapp, da sie nur 2-3 Minuten zum Sprechen hatten. Besonders interessant wurde es, als die Vertreter der Parteien ihre politischen Gegner provoziert haben.

Zu der Organisation ist zu sagen, dass diese nur teilweise gelungen ist, da zum Beispiel viele Fragen gestellt worden sind aber die Vertreter nicht hinterher kamen, weil die Zeit nicht gereicht hat. Zwei Stunden ist einfach eine zu kurze Zeit um alles genauer besprechen zu können. Besonders deutlich wurde es am Ende der Veranstaltung, als es zur Hofpause geklingelt hatte und die Schüler aus der Mittelstufe für Lärm und Unruhe gesorgt haben, sodass die Vertreter der Parteien nur noch schlecht wahrgenommen wurden. Auch am Ende der Podiumsdiskussion wurden die Schüler darum gebeten die Stühle und Tische wieder auf ihren Platz zu stellen, sodass sie aus diesem Grund später mit der 5. Stunde beginnen mussten. Sehr auffällig und ebenfalls unsympathisch fand ich die Vertreterin der Partei FDP. Sie kam, meiner Meinung nach, genervt und desinteressiert rüber. Sie kritisierte zum Beispiel die Schreibweise der Partei FDP ( F.D.P ist falsch) oder auch das sie zum Beispiel gesagt hatte, dass sie nicht aus Spandau kommen würde und deshalb nichts zu dem Thema sagen kann.    Nermin Olpak  

Meiner Meinung nach, waren das zwei informative und interessante Stunden. Doch leider halt nur zwei Stunden. Gerne hätte ich mehr über das Wahlprogramm der verschiedenen Parteien gehört und zugehört wie sie sich gegenseitig Vorwürfe machen und lebhaft anfangen zu diskutieren. Schön wäre es gewesen mal selber mit einem/r dieser Politiker/in zu reden und direkte Antworten zu bekommen, denn es wurden nur die wenigsten Fragen beantwortet da nicht genügend Zeit vorhanden war und alle wieder in den Unterricht mussten. Nach diesen zwei Stunden dachte ich mir, wenn ich die Augen geschlossen hätte, während der Diskussion, wüsste ich dann jetzt den Unterschied zwischen den Parteien und wer für welche Position steht? Wieder zu wenig Zeit, meiner Meinung nach! Trotzdem war das Ganze eine sehr gute Aktion und es war sehr amüsant. Für die nächste Podiumsdiskussion, die hoffentlich statt findet, wünsche ich mir einfach mehr Zeit. Dafür müsste Zeit sein, denn es ist Politik und Politik ist unsere Zukunft und die unserer Kinder.  Marlon Steinheuer  

Mir persönlich gefiel die Redensweise der Vertreter, obwohl sie nur 3 Minuten Redezeit hatten. Sie konnten uns ausführlich über ihre Ziele informieren. Des Weiteren konnten sie spontan und gut um das Thema Bildung und Schulpolitik herum reden. Einerseits hätte die Podiumsdiskussion ruhig länger gehen können, da nicht alle Fragen beantwortet werden konnten. Anderseits sind manche Vertreter der Parteien gar nicht auf die Frage eingegangen. Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Die Demokratie war unter den Vertreter der Parteien gut zu spüren. Mir gefiel es sehr, dass sie untereinander verschiedener Meinungen sind und sich gegenseitig dazu noch geäußert haben zu den Themen Bildung – und Schulpolitik.

Am Besten gefiel mir Sebastian Schlüsselburg, der Vertreter der Partei DIE LINKE. Er kam mir sehr Schülernah vor, da er sehr impulsiv und am Besten seine Meinung vertreten hat und uns noch gebeten hat wählen zu gehen, da wir Schüler mit unserer Stimme auch was verändern können. Im Gegensatz gefiel mir die Vertreterin der Partei FDP ganz und gar nicht. Sie war abwertend und keiner ihrer Beiträge waren überzeugend. Sie hat keineswegs Interesse gezeigt. Sie regte sich darüber au, dass ihre Partei ohne Punkt geschrieben wird. Ich finde die Podiumsdiskussion hat sich gelohnt, da die Schüler sehr engagiert waren, interessiert und vor allem gut vorbereitet, indem sie sich im Vorfeld über die Wahlprogramme informiert haben.   Amina Ben Slimane



Podiumsdiskussion zu den Bundestagswahlen 2009

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II diskutierten mit Parteienvertretern der CDU, SPD, FDP, Linken und des BÜ90/Grüne.

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Auswertung der Abstimmung an der BBO

 


"Was macht Demokratie aus?"

Gesine Schwan und Swen Schulz am 9. Februar 2009 in der BBO

Gesine Schwan und Swen Schulz

Spandauer Volksblatt, 11. Februar 2009

 

„Was macht Demokratie aus?“

Gesine Schwan diskutierte mit Schülern in der Bertolt-Brecht-Oberschule

Die Professorin Gesine Schwan spricht, ihr ehemaliger Student, der Spandauer SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz, hört zu.

Auf Einladung des Spandauer SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz kam jetzt die SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsiden­ten, Gesine Schwan, in die Bertolt-Brecht-Oberschule.

„Was macht Demokratie aus?“ war das Motto der Veranstaltung, zu der die bei­den Politiker von den jungen Leuten befragt werden sollten. Und zumindest ge­legentlich zeigte sich lebendige Demokratie im Beifall, wenn die beiden Politiker davon sprachen, dass Bildung eine Voraussetzung für Demokratie sei und deswe­gen auch kostenlos sein müsse.

Aber auch Kritik kam von den Schülern. Einer vermisste Vertreter anderer Partei­en, um unterschiedliche Standpunkte zu hören. Damit war Moderator und Lehrer Erich Becker gefragt. Ihm sei es darum gegangen, intensiv mit einer Persönlichkeit diskutieren zu können. Streit auf dem Podium sei angesagt, wenn sich Vertreter unterschiedlicher Parteien vor Wahlen präsentieren können. Auch das ist Tradition an der Schule an der Wilhelmstraße 10. Die Diskussionsrunde der Parteienvertreter wird es vor der Bundestagswahl im Herbst geben.

Die Kandidatin für das höchste Amt im Staate hatte sich schnell die Sympathie ihres Publikums geholt, als sie die in offiziellen Schreiben gerne praktizierte Gleichberechtigung sprachlich aufs Korn nahm. Sie hatte angemerkt, dass es ein grundsätzliches Problem in einem demokratischen Staat sei, wenn alle dem Gemeinwohl verpflichtet seien und doch in Konkurrenz um Arbeitsplätze und Karrieren stehen, „wo sich einer rücksichtslos durchsetzt“. Sie sagte dann, dass es „natürlich auch ,eine’ sein kann“. Dass sie damit auch ihre eigene Kandidatur gegen den Unionskandidaten Horst Köhler um das Bundespräsidentenamt meinen könnte, erwähnte sie nicht.
Die Schüler erfuhren auch etwas über eine Politikerkarriere aus Spandau. Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Swen Schulz erwähnte, dass er einst an der Freien Universität Berlin Student bei Gesine Schwan war. CS


Bildimpressionen bzw. Bildergalerie




Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. September 2011 um 14:06 Uhr  

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