Vorbemerkung zum Schulprogramm
Im Jahr 2002 hat eine vierköpfige Steuerungsgruppe ihre Arbeit zum Schulprogramm aufgenommen. Das Ziel, ein Schulprogramm mit einem neuen Profil zu entwickeln, war klar, der Weg dahin aber entsprach den Mühen der Ebene. Eine Fülle von Verordnungen und Papieren zur Thematik war zu studieren, bis der erste Schritt, eine möglichst aussagekräftige Erfassung des „Ist-Zustandes“ getan wurde. Unser Anspruch, möglichst viele Akteure der Schule zu Wort kommen zu lassen, spiegelte sich in der gewählten Methodik wider. Fragebögen an das Kollegium, an die Eltern und die Schüler wurden ebenso erarbeitet und ausgewertet wie die Stellungnahmen von Fachbereichen (siehe Anhang).
Die Steuerungsgruppe hat in ihrer Arbeit für das Schulprogramm der BBO einen entscheidenden Schritt mit der Konsensbildung (9-Punkte-Programm, siehe Anhang) auf der pädagogischen Ganztagskonferenz (Mai 2003) vollzogen. Die Arbeitsergebnisse und Beschlüsse prägen wichtige Grundsätze der Schulprogrammentwicklung, die in wesentlichen Elementen immer noch Bestand haben und in einem ausformulierten Schulprogramm ein vorläufiges Ergebnis fanden.
Ausgeklammert wurde dort, aber als Arbeitsschwerpunkt für die zukünftige Arbeit des schulinternen „Pädagogischen Ausschusses“ vorgesehen, die Profildiskussion. Eine schnelle Festlegung wurde in vielen Debatten verhindert, war auch angesichts der Tragweite solcher Entschlüsse durchaus begründet. Denkmodelle verschiedener Schwerpunktsetzungen waren immer wieder Gegenstand der Auseinandersetzung (siehe Anhang).
Um der Vielzahl der umwälzenden neuen Bedingungen (Ergebnisse der PISA-Studie, Berliner Schulgesetz, Sek. I-Verordnung und der zu erwartenden neuen Verordnung für die gymnasiale Oberstufe, der völligen Neugestaltung der Rahmenpläne wg. der Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur auf 12 Jahre sowie der angekündigten Veränderung der Stundentafel) einigermaßen Rechnung zu tragen, machte es aber keinen Sinn, die Schulprogramm- und Profildiskussion im Schuljahr 2005/06 abzuschließen. Der zwar grundsätzliche Prozesscharakter einer Schulprogrammdebatte wurde nun ständig mit völlig neuen Rahmenbedingungen konfrontiert, so dass eine schnelle Ausformulierung, auch angesichts feststellbarer Vermittlungsprobleme im Kollegium, unseriös und kontraproduktiv gewesen wäre. Im Sinne einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung war und ist die permanente Partizipation des Kollegiums für uns unverzichtbar.
Der Prozess der Fertigstellung sollte nun in drei Schritten erfolgen.
Erstens musste mit der Entwicklung der „schulinternen Curricula“ auf der Grundlage der neuen Rahmenpläne durch die Fachbereiche eine Basis für das Schulprogramm geschaffen werden. Dies ist im Juni 2006 mit einer Ganztagskonferenz auf den Weg gebracht worden.
Zweitens wurde die Planung mit einer von außen moderierten Konferenz für das Schulprofil aufgenommen. Am 6. September 2006 kam es dann nach einer breiten und alle Kolleginnen und Kollegen einbeziehenden Diskussion zu einer Entscheidung über das zukünftige Profil.
Drittens musste anschließend das Schulprogramm komplettiert werden, so dass im November/Dezember 2006 die Beschlussfassung (Gesamt- und Schulkonferenz) vorgenommen werden konnte.
Inzwischen ist das Schulprogramm vom zuständigen Schulrat genehmigt worden.
Die Steuerungsgruppe des Schulprogramms an der Bertolt-Brecht-Oberschule
Renate Hellwig, Uwe Lingelbach, Erich Becker
Das Schulprogramm ist auch als pdf-Datei [656.9 KByte] aufzurufen, allerdings ohne die zahlreichen Anlagen (Beschlüsse, Fachbereichsprogramme und weitere Dokumente).


